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Vorher-Nachher-Beispiele von Begegnungszonen


Gleinstätten, Österreich, nach dem Umbau zur Begegnungszone / Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM), Graz (2010): Shared Space Steiermark. Werkstattberichte Gleinstätten, Land Steiermark.
Gleinstätten, Österreich, nach dem Umbau zur Begegnungszone / Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM), Graz (2010): Shared Space Steiermark. Werkstattberichte Gleinstätten, Land Steiermark.

Gleinstätten, Österreich, vor dem Umbau


Die Ortsdurchfahrt von Gleinstätten im Bereich der Tankstelle vor dem Umbau zu einer Begegnungszone ist klassisch in Fahrbahn und beidseitigen Gehsteig mit Niveausprüngen eingeteilt. Der Bereich für FußgängerInnen ist sehr beengt.


Gleinstätten, Österreich, nach dem Umbau zur Begegnungszone


Nach dem Umbau zu einer Begegnungszone ist die Fahrbahn optisch eingeschränkt und wird im Bereich der Tankstelle durch den gelben Bodenbelag völlig durchbrochen, wodurch es zu einer Platzwirkung kommt. Durch die reduzierte Geschwindigkeit der Autos und die vergrößerten Bereiche für den Langsamverkehr (RadfahrerInnen und FußgängerInnen) werden die Aufenthaltsqualität und das Gesamterscheinungsbild verbessert.


Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Begegnungszone

Grenchen, Schweiz, vor dem Umbau


An der Hauptkreuzung von Grenchen vor dem Umbau zu einer Begegnungszone ist der Bereich für die FußgängerInnen auf die schmalen Gehsteige beschränkt. Der Straßenraum mit Fahrspuren, Abbiegespuren und Fahrbahnmarkierungen nimmt einen Großteil des Straßenraums ein.


Grenchen, Schweiz, nach dem Umbau zur Begegnungszone


Die Hauptkreuzung von Grenchen nach dem Umbau zur Begegnungszone hat auf ein Minimum reduzierte asphaltierte Fahrbahnen, unter Beibehaltung der erforderlichen Breite für den Begegnungsfall Lkw-Lkw. Die breiten Gehbereiche und die einheitliche Gestaltung tragen besonders zur Attraktivierung des Straßenraumes bei. Die parkenden Autos entlang der Gehsteige wurden auf wenige Längsparker mit einer maximalen Parkzeit von 30 Minuten reduziert. Das Queren der Fahrbahn ist flächig möglich.


Vergrößerung der Fläche für FußgängerInnen durch Begegnungszonen

Thalgau, Österreich, vor dem Umbau


Die Abbildung 32 zeigt das Ortszentrum von Thalgau vor dem Umbau zu einer Koexistenzzone. Das Ortsbild ist geprägt von parkenden Autos und einer stark befahrenen Landesstraße.


Thalgau, Österreich, nach dem Umbau zur Koexistenzzone


Die Abbildung 33 zeigt die Ortsdurchfahrt von Thalgau nach dem Umbau zur Koexistenzzone. Die parkenden Autos sind weitgehend eliminiert und der Straßenquerschnitt neugestaltet.


Umstrukturierung der Parkzone Begengungszone, Thalgau Salzburg

28/29: Quelle: Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM), Graz (2010): Shared Space Steiermark. Werkstattberichte Gleinstätten, Land Steiermark.

30/31: Quelle: http://www.begegnungszonen.ch/download/bgz_datei/57_grenchen1.jpg, 05.03.2012.

32: Quelle: Gemeinde Thalgau, 2010 33: © QNA +FXA, 2011



2012 zum ersten Mal publiziert von bad architects group (Ursula Faix und Paul Burgstaller) in: SHARED-SPACE-KONZEPTE in Österreich, der Schweiz und Deutschland, herausgegeben vom Salzburger Institut für Raumordnung & Wohnen (SIR)

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